Psychologische Psychotherapie

Verhaltenshterapie

Verhaltens­therapie ist das modernste Verfahren zur Be­handlung aktueller psychischer Frage- oder Problem­­stellungen, welches dann zum Einsatz kommt, wenn die eigenen Bewältigungs­strategien nicht mehr ausreichen. Wir möchten Sie ermutigen, die Art und Weise wie Sie sich selbst und andere sehen oder wie Sie sich in bestimmten Situationen verhalten, genauer zu betrachten. Dabei ist es einerseits wichtig zu verstehen, welche Faktoren in der Vergangenheit zur Entwicklung des Problems geführt haben (d. h. die Ursache erkennen) und anderer­seits zu verstehen, welche Faktoren dazu bei­tragen, dass das Problem trotz vieler Lösungs­bemühungen immer noch da ist (Situations­analyse). Eine solch umfangreiche Analyse ermöglicht eine genau auf Sie zugeschnittene Problemlösung. Viele Menschen beginnen wieder Hoffnung zu schöpfen, wenn Sie verstehen, dass Ihre Schwierig­keiten zwar bestimmte Ursachen haben, es jedoch auch konkrete Lösungs­möglichkeiten gibt. Die Erfahrung zeigt: Wer Hoffnung gewinnt, entwickelt auch den Mut, Veränderungen zu wagen. Je mehr Sie sich in der Therapie einbringen und mitarbeiten, desto schneller gelingt eine erfolgreiche Behandlung. Dazu ist es notwendig, es nicht nur beim Besprechen zu belassen, sondern neue Dinge im Alltag aus­zu­probieren.

Das Vorgehen der Verhaltens­therapie ist dabei grund­sätzlich ziel- und lösungs­orientiert ausgerichtet, sodass wir in der Therapie gemeinsam neue Strategien erarbeiten, damit Sie in Zukunft mit schwierigen Situationen besser um­gehen können.

Ablauf

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Termin vereinbaren

Um sich als neuer Patient in unserer Praxis vorzustellen, bieten wir Ihnen die Möglichkeit Erstgespräche hier bequem online zu buchen. Alternativ können Sie telefonisch während der Telefonischen Erreichbarkeitszeit einen Termin vereinbaren. Bitte beachten Sie, dass wir nur Termine für den folgenden Monat vergeben, das heißt zum Beispiel Termine für Oktober frühstens ab Anfang September vergeben werden um lange Wartezeiten zu vermeiden.

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Psychotherapeutische Sprechstunde

Zum vereinbarten Termin stelle Sie sich in unserer sogenannten psychotherapeutischen Sprechstunde vor. Dieser Termin dient zunächst der diagnostischen Einschätzung Ihrer Problematik. Hierzu führen wir mit Ihnen ein Anamnesegespräch, in welchem wir gezielt Fragen zu Ihrer Symptomatik stellen. Oft ergänzen wir diese Diagnostik durch störungsspezifische Fragebögen. Anschließend beraten wir Sie bezüglich unterschiedlicher Behandlungsmöglichkeiten und erläutern Ihnen konkret die nächsten Schritte.

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Ausführliche Diagnostik

Nach dem Anamnesegespräch erhalten Sie ein bis zwei weitere Termine zur gezielten Diagnostik. Bei Patienten, die bisher noch gar nicht wegen psychischer Belastungen in Behandlung gewesen sind, gilt es zunächst eine anfängliche Verdachtsdiagnose abzusichern oder eine Störung mit Krankheitswert auszuschließen. Diejenigen, die bereits mit einer konkreten, abgesicherten Diagnose zu uns kommen, erhalten eine Diagnostik in der wir den Schweregrad und die derzeitige Ausprägung der psychischen Erkrankung bestimmen.

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Probatorik

Erscheint eine ambulante Psychotherapie indiziert, werden in maximal vier probatorischen Sitzungen Therapieziele und Behandlungsschritte festgelegt. Außerdem wird die Passung zwischen Patient und Therapeut geprüft. Anschließend wird dann eine Kurzzeit- oder Langzeittherapie bei der Krankenkasse beantragt. Bei Antragsprocedere unterstützt Sie unser Praxisteam gerne und erklärt Ihnen alle notwendigen Schritte.

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Psychotherapeutische Behandlung

Je nach Anzahl der bewilligten Stunden, der Therapieplanung und den zeitlichen Kapazitäten wird in wöchentlichen Sitzungen die Psychotherapie durchgeführt. Eine Therapiesitzung dauert 50 Minuten. Um dauerhaft eine Verhaltensveränderung zu erzielen erhalten Sie auch gezielte Aufgaben (im Sinne von Therapie-Hausaufgaben), die Sie in Ihrem Alltag umsetzen. Zum Ende verlängern sich meist die Abstände zwischen den einzelnen Sitzungen, bis in einer abschließenden Sitzung die ursprünglich festgelegten Ziele beurteilt werden.

Behandlungsspektrum

Angststörungen

Ängste warnen vor Gefahren und haben somit eine wichtige Schutzfunktion, deshalb sind sie wichtig für uns Menschen. Treten Ängste jedoch ohne erkennbaren Grund auf oder sind sie unangemessen stark, kann eine Angsterkrankung vorliegen.

Typische körperliche Angstsymptome sind:

  • Herzrasen
  • Schweißausbrüche
  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Atemnot
  • verschwommenes Sehen
  • Druckgefühl in der Brust

Viele Betroffene vermeiden Situationen in denen die Angst mit großer Wahrscheinlichkeit auftreten wird oder tragen bestimmte Gegenstände bei sich, die ihnen Sicherheit vermitteln. Unbehandelt nehmen Angststörungen in der Regel einen chronischen Verlauf. Nur selten bilden sie sich von allein zurück.

Die Therapie von Angsterkrankungen zielt einerseits darauf ab Ihnen Methoden und Strategien an die Hand gegeben, mit akuten Panikattacken umzugehen. Andererseits sollen Ängste langfristig verringert oder ganz abgebaut werden. Zu diesem Zweck suchen wir gemeinsam genau solche Situationen auf, die aufgrund der Ängste vermieden werden. Angstbehandlung ist immer Teamwork!

Depressionen

Niedergeschlagen, traurig und antriebslos zu sein kennt jeder Mensch. Solche Gefühle gehören zum Leben dazu. Treten diese Anzeichen die meiste Zeit des Tages über zwei Wochen hinweg auf, kann eine Depression vorliegen. Meist kommen dann auch mehrere der folgenden Symptome hinzu:

  • Schlafstörungen
  • Appetitlosigkeit
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
  • vermindertes Selbstbewusstsein
  • Schuldgefühle
  • Ängste
  • innere Unruhe
  • Grübeln
  • Ermüdbarkeit
  • Erschöpfung
  • Gefühlen der Hoffnungslosigkeit bis hin zu Todeswünschen und Suizidgedanken
  • körperliche Beschwerden

In manchen Fällen geht der depressiven Phase ein einlösendes Ereignis oder eine Hormonumstellung (z.B. nach einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren) voraus. Dabei spielt das Alter keine Rolle – Depressionen können in jeder Lebensphase auftreten!

In der Therapie stehen verschiedene Behandlungsansätze und Methoden zur Verfügung, die alle darauf gerichtet sind die Stimmung wieder zu verbessern und langfristig zu stabilisieren. Bei schweren Depressionen kann es darüber hinaus notwendig sein, die Psychotherapie medikamentös zu begleiten. Dazu kooperiere ich mit niedergelassenen Neurologen und Psychiatern.

Psychosomatik

Psychosomatik ist ein Sammelbegriff für Erkrankungen, die sowohl eine körperliche (somatische), als auch eine psychische Komponente haben. Dabei können nicht nur körperliche Erkrankungen wie chronische (Asthma, entzündliche Darmerkrankungen, Rheuma etc.) oder akute Leiden (Krebserkrankungen, Schlaganfälle, Unfallfolgen etc.) psychische Beeinträchtigungen mit sich bringen, sondern auch umgekehrt psychische Erkrankungen körperliche Symptome (z.B. chronischen Schmerz) hervorrufen. Ebenso gehören anhaltenden Sorgen über den eigenen Gesundheitszustand zu den psychosomatischen Erkrankungen

Psychotherapie ist bei dieser Art von Erkrankungen häufig Baustein eines Gesamtbehandlungskonzepts, sodass ein enger Austausch und Zusammenarbeit mit Ihren anderen behandelnden Ärzten (Hausärzten, Orthopäden, Gastroenterologen, Schmerztherapeuten etc.) in der Regel sinnvoll ist. Gemeinsam mit Ihnen arbeiten wir aktiv darauf hin, Ihre körperlichen Symptome zu lindern, ggf. die Erkrankung (zumindest vorübergehend) zu akzeptieren und eine neue Lebensperspektive zu schaffen.

Zwangsstörungen

Zwangsstörungen treten in zwei unterschiedlichen Formen auf: Zwangsgedanken und Zwangshandlungen, aber auch Mischformen sind möglich.

Zwangsgedanken sind Gedanken oder Bilder, die sich immer wieder ungewollt aufdrängen und nicht unterdrückt werden können, obwohl sie meist als unsinnig oder übertrieben erlebt werden. Zu den Zwangsgedanken zählen:

  • Zählrituale – unterschiedliche Alltagsgegenstände werden gezählt
  • Zwangsideen und -befürchtungen- Befürchtung, eine Arbeit nicht richtig gemacht zu haben, oder Ängste, dass z.B. dem Ehepartner etwas Schlimmes zustoßen könnte, jemandem Schaden zuzufügen oder sexuell verwerfliche Dinge zu tun
  • Wiederholungen- bestimmte Gedanken müssen immer wieder wiederholt werden
  • Zwangshandlungen sind hingegen Verhaltensweisen, die meist mit dem subjektiven Empfinden ausgeführt werden, dadurch ein schlimmes Ereignis verhindern zu können oder  Kontrolle über Situationen zu gewinnen. Häufige Zwangshandlungen sind:
  • Reinlichkeitszwang – sich z. B. dauernd die Hände zu waschen
  • Kontrollzwang – wiederholte Überprüfung von Herdplatten, Türschlössern, Gashähnen, Aschenbechern, wichtigen Papieren etc.
  • Ordnungszwang – immer Symmetrie, perfekte Ordnung oder ein Gleichgewicht herzustellen, indem Dinge wie Bücher, Kleidung oder Nahrungsmittel nach genauen Regeln präzise angeordnet werden
  • Berührzwang – bestimmte Dinge anzufassen oder gerade nicht anzufassen, etwa jede Straßenlaterne zu berühren
  • verbale Zwänge – Ausdrücke, Sätze oder Melodien werden ständig wiederholt

Am Anfang der psychotherapeutischen Behandlung von Zwängen ist es wichtig nachzuvollziehen, welche Bereiche des Alltags durch die Zwänge beeinträchtigt sind. Um die Zwänge anschließend schrittweise zu reduzieren, erarbeiten wir unterschiedliche Strategien, üben gemeinsame Konfrontationen und alternative Handlungen. Hinter Zwangsgedanken und -handlungen verbergen sich häufig grundlegende Konflikte oder unbearbeitete Lebensthemen, denen wir uns ebenfalls widmen.

Essstörungen

Essstörungen haben alle eine Gemeinsamkeit, nämlich eine veränderte Wahrnehmung des eigenen Körperbildes und eine dauerhafte Beschäftigung mit den Themen „Figur“ und „Gewicht“.

Während bei Anorexie die Gewichtskontrolle durch Hungern und Verzicht im Vordergrund stehen, kommt es bei Bulimie zu Essanfällen und anschließenden kompensatorischen Maßnahmen wie Erbrechen oder exzessiver Sport. Auch bei Binge-Eating treten Essanfälle auf, die Gegenregulation bleibt jedoch aus.

Ziel der Essstörungstherapie ist es, zusammen Alternativen zum Hungern oder übermäßigen Essen als Umgang mit emotionalen Stressoren zu finden. Außerdem soll langfristig ein regelmäßiges, ausgewogenes Essverhalten etabliert werden, indem wir strukturierte Essenspläne erarbeiten. Ebenfalls zentral ist der Aufbau eines Selbstwertgefühls, das unabhängig vom Gewicht ist. Konkrete Übungen zur Körperwahrnehmung und Rollenspiele sind nur zwei Beispiele jener Techniken die wir gemeinsam in der Therapie durchführen. Bei jungen Patient(inn)en kann darüber hinaus die Einbeziehung enger Bezugspersonen sinnvoll sein.

Traumafolgestörungen

Nach außergewöhnlichen physischen und/oder psychischen Ereignissen, wie beispielsweise Unfällen, kriminelle Übergriffen oder Vergewaltigungen, bei denen man selbst betroffen war oder Zeuge wurde, kann es schwierig sein, die Eindrücke zu verarbeiten.

Die meisten Menschen haben nach solchen einschneidenden Ereignissen Gefühle, Gedanken und körperliche Empfindungen, durch die sie sich belastet fühlen. Unter bestimmten Umständen kann es  mehrere Wochen oder Monate dauern, bis diese wieder abklingen. Das Gehirn versucht die traumatischen Ereignisse zu verarbeiten, was dazu führt, dass ungewollt Bilder, Geräusche oder andere Empfindungen, die mit dem Erlebnis in Zusammenhang stehen, auftreten.

Auf ein traumatisches Erlebnis reagiert jeder Mensch unterschiedlich ganz abhängig davon, welche Erfahrungen er in seinem bisherigen Leben gesammelt hat. Dennoch gibt es einige typische Reaktionen, die bei vielen gleich sind:

  • diffuse oder auf bestimmtes bezogene Ängste
  • Vermeidung bestimmter Orte/Gedanken/Handlungen die mit dem traumatischen Ereignis zu Zusammenhang stehen
  • depressive Verstimmungen mit oder ohne Selbstmordgefährdung
  • erhöhte Schreckhaftigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • innerer Rückzug und Interessenverlust
  • Schlafstörungen mit Alpträumen
  • körperliche Empfindungen z.B. Schmerzen
  • Erinnerungslücken

Wenn das Leben durch das einschneidende Ereignis ins Wanken gekommen ist, zielt Psychotherapie bei posttraumatischen Belastungsstörungen zunächst darauf ab, Sie zu  stabilisieren. Im weiteren Verlauf erwägen wir gemeinsam, ob und in welcher Form eine Auseinandersetzung mit dem eigenetlichen Trauma erfolgen kann. Dazu stehen unterschiedliche Methoden zur Verfügung. Gleichzeitig sind Linderung der Folgen des erlebten Traumas und Verbesserung der Lebensqualität sowie die Rückgewinnung der Fähigkeit den Alltag zu bewältigen von zentraler Bedeutung.

Sexuelle Störungen

Von wegen Tabu-Thema! Psychotherapie bietet für alle Themen des persönlichen Erlebens und zwischenmenschlichen Kontakts einen geschützten Raum – ausdrücklich auch für sexuelle Probleme. Wenn sich im Bett zunehmend Frust statt Lust abspielt können psychische Faktoren eine Rolle spielen und denen lohnt es sich nachzugehen.

Die häufigsten Probleme sind:

  • sexuelle Lustlosigkeit- das Verlangen nach Sex wurde immer geringer oder ist gar nicht mehr vorhanden
  • sexuelle Hemmungen / Blockaden- es bestehen Hemmungen oder Blockaden gegenüber dem eigenen oder dem anderen Körper, sexuelle Aktivitäten können aufgrund der Unsicherheiten nicht genossen werden
  • sexuelle Wünsche oder auch Probleme, die in der Partnerschaft nicht angesprochen werden können
  • sexuelle Abneigung – der Gedanke an Sex wird als unangenehm und abstoßend erlebt, „keine Lust auf Sex“
  • ausbleibender Orgasmus oder Schwierigkeiten, einen Orgasmus zu erreichen
  • vorzeitiger Samenerguss(Ejaculatio praecox)
  • Vaginismus(ugs.: Scheidenkrampf) – aufgrund einer krampfartigen Verengung der Scheidenmuskulatur ist das Einführen des Penis nicht oder nur unter Schmerzen möglich
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie)

Psychotherapie soll Ihnen wieder eine lustvolle und befriedigende Sexualität ermöglichen. Dazu werden verhaltensorientierten Interventionen (erotische Massage, Verwöhn- und Wunsch-Tage, Phantasien kommunizieren etc.)  mit kommunikativen Methoden (u.a. Gesprächstraining, Kommunikationsübungen) kombiniert.

Persönlichkeitsstörungen

Jeder Mensch ist anders – was soll dann eine Persönlichkeitsstörung sein?

Extreme Ausprägung von einem oder mehreren Charaktermerkmalen wie etwa eine zwanghafte, stark abhängige, ängstlich-vermeidende, paranoide, Aufmerksamkeit suchende, antisoziale oder stark narzisstische Veranlagung, können die Leistungs- und soziale Anpassungsfähigkeit so weit beeinflussen, dass es im alltäglichen Zusammenleben mit anderen Menschen immer wieder zu erheblichen Konflikten und zu persönlichem Leid kommt. Meist beginnen diese Schwierigkeiten bereits im Kindes- oder Jugendalter und halten über viele Jahre oder gar Jahrzehnte an.

Die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung ist schwierig und erfolgt sorgfältig unter Beachtung eines Kriterienkatalogs (IDC-10).

In der Therapie stehen die Erarbeitung und Erläuterung positiver sowie negativer Aspekte der ausgeprägten Charakterzüge im Mittelpunkt und helfen dabei, bisherige Lebenseinstellungen zu reflektieren, zu überdenken und gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln. Wir finden gemeinsam heraus, wie Sie zwischenmenschlichen Interaktionen so gestalten, dass Probleme gelöst werden können.

FAQ

Häufige Fragen & Antworten

Nein, dieses Angebot ist bisher ausschließlich für gesetzlich Versicherte vorgesehen. Die diagnostische Einschätzung Ihrer Beschwerden ist bereits Teil der sogenannten Probatorik („Probetherapie“).

Nein. Wenn Sie bereits bei einem Kollegen oder einer Kollegin in der Sprechstunde gewesen sind und das Formular PTV 11 erhalten haben, müssen Sie nicht erneut in die Sprechstunde kommen. Wir bieten jedoch allen Patienten die Möglichkeit im Rahmen der Sprechstunde uns und unsere Arbeitsweise kennenzulernen, damit Sie entscheiden können, ob Sie eine Therapie in unserer Praxis beginnen möchten.

Ja, es sei denn Sie sind in den letzten 12 Monaten stationär in einer Psychiatrie oder teilstationär in einer Tagesklinik behandelt worden. Auch Patienten, die sich in einer Reha befanden, müssen nicht zwangsläufig in die Psychotherapeutische Sprechstunde, sofern dort eine psychiatrische Erkrankung diagnostiziert wurde.

Voraussetzung für die Beantragung einer Psychotherapie ist die Feststellung einer behandlungsbedürftigen psychische Erkrankung.

Zu Beginn der Therapie werden in zwei bis vier Probetherapiegespräche (probatorische Sitzungen) Therapieziele und Behandlungsplan festgelegt. Anschließend stellt der Patient bei seiner Krankenkasse einen Antrag auf Kostenübernahme. Bei einer Langzeittherapie (60 Therapiesitzungen) wird zusätzlich ein Bericht vom Therapeuten erfasst, in dem er die Notwendigkeit einer Langzeittherapie begründet. Dieser Bericht wird ohne Nennung des Patientennamens an einem externen Gutachter weitergeleitet. Nach Eingang des Antrags prüft die Krankenkasse, ob eine Kostenzusage erfolgen kann. Die Entscheidung der Krankenkasse wird dem Versicherten schriftlich mitgeteilt.

Telefon: 02335 / 769 14 60

Während der nachfolgenden Zeiten erreichen Sie eine Praxismitarbeiterin zur Vereinbarung von Erstgesprächsterminen und für alle weiteren organisatorischen Anliegen:

Montag8.00 – 12.00 Uhr
Mittwoch8.00 – 11.00 Uhr
Donnerstag8.00 – 11.00 Uhr

Nutzen Sie außerhalb dieser Zeit gerne unsere eServices.

Anfahrt

Praxis für Psychotherapie
Vogelsangerstraße 50
58300 Wetter (Ruhr)

Unmittelbar vor dem Gebäude befinden sich kostenfreie Parkplätze. Die Einfahrt zum Parkplatz erreichen Sie über die Adresse:

An der Knorr-Bremse 2, 58300 Wetter.

Zur detaillierten Anfahrtsbeschreibung

Ärztlicher Notdienst

Bitte wählen Sie in lebensbedrohlichen Situation rund um die Uhr die: 112

In allen anderen Fällen, wenden Sie sich bitte an:

Ärztlicher Notdienst: 116 117

Gemeinschaftskrankenhaus
Herdecke: 02330 620

Katholisches Krankenhaus
Hagen: 02331 6960

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